Allgemeine Geschäftsbedingungen

Art 1 : Daten und Datenrechte:
Der Auftraggeber muss in vollem Umfang Besitzer der zu rettenden Daten und des Datenträgers sein und daher dazu berechtigt sein eine Datenrettung bei Deadhardrive® zu beauftragen. Ebenso muss der Auftraggeber die Urheberrechte oder Nutzungsrechte der zu rettenden Dateien besitzen.
Auch muss der Auftraggeber in vollem Umfang das Recht besitzen Deadhardrive® zur Arbeit an den Daten und damit zur Rettung der Daten berechtigen zu dürfen.
Der Auftraggeber haftet in vollem Umfang für alle rechtlichen und außergerichtlichen Auseinandersetzung die aus der Verletzung dieses Artikels (Art 1) hervorgehen.

Art 2 : Bereitstellung der geretteten Daten:
Illegale Daten (z.B. Pädophile Medien oder Musik (ohne nachgewiesene Nutzungsrechte)) werden nicht an den Auftraggeber zurück gesendet.
Jegliche Strafverfolgung im Zusammenhang mit den Daten des Auftraggebers kann nur geben den Auftraggeber erfolgen. Der Auftraggeber übernimmt die volle Verantwortung für die Legalität der Daten und alle damit zusammengehenden Strafverfolgungen und Haftungen.
In keinem Fall ist Deadhardrive® für den Inhalt der Daten verantwortlich.
Bei sensiblen Daten muss der Auftraggeber dementsprechende Nachweise mit dem obigen Formular mitsenden.

Art 3 : Datenrettung und Datenträger:
Im Fall eines physikalischen Schadens (und nach Ablauf der zu dem Datenträger gehörenden Herstellergarantie) werden nur die geretteten Daten, nicht aber der defekte Datenträger, an den Auftraggeber zurückgesandt. Alle Teile die zur Datenrettung genutzt werden gehen in den Besitz von Deadhardrive® über. Sollte eine Datenrettung nicht möglich sein oder der Auftraggeber den Datenträger aus sonstigen Gründen zurückverlangen, kann Deadhardrive® den Datenträger wieder an den Auftraggeber zurücksenden. Die hierdurch entstehenden Kosten (65 Euro) übernimmt der Auftraggeber.

Art 4 : Auftragserteilung oder Ablehnung:
Im Fall einer Auftragserteilung oder Ablehnung durch den Auftraggeber, hat der Auftraggeber im Zeitraum von einem Monat, das Recht den Datenträger zurückzuverlangen und die Datenrettung zu stornieren. Die Kosten für die Rücksendung des Datenträgers übernimmt der Auftraggeber in vollem Umfang.
Sollte sich der Auftraggeber nach Einsendung des Datenträgers bzw. Datenrettung, trotz Aufforderung von Deadhardrive®, nicht mehr bei Deadhardrive® melden, werden die Daten von Deadhardrive® aufbewahrt und der Datenträger, aus datenschutzrechtlichen Gründen, zerstört.
Der Auftraggeber hat in diesem Fall keine Möglichkeit mehr an die Daten zu kommen.
Nach Datenrettung erwartet Deadhardrive® die Zahlung der Gesamtrechnung innerhalb von 14 Werktagen. Jegliche Verzögerung wird ohne vorherige Ankündigung mit einem 2% Aufschlag pro Monat geahndet.

Art 5 Datenschutz:
Deadhardrive® garantiert Datenschutz in vollem Umfang. Die Daten des Auftraggebers werden zu keiner Zeit an Dritte gegeben und sind zu keiner Zeit von Dritten einsehbar. Nach erfolgreicher Datenrettung und Bereitstellung an den Kunden, werden alle Daten vollständig gelöscht. Der Datenträger wird nach Datenrettung vollständig zerstört, sodass keinerlei Wiederherstellung der Daten möglich ist.

Art 6 Preise und Auslieferung:
Es gelten die auf der Website www.deutschland.deadhardrive.com genannten Preise laut Preisliste.
Die Preise setzen sich aus den genannten Festpreisen zuzüglich dem Preis des neuen Datenträgers (auf dem die Daten bereitgestellt werden) zusammen. Alle Preise sind auf der Website in vollem Umfang genannt. Es fallen keine zusätzlichen Kosten an. Hiervon ausgenommen sind die in diesen AGBs genannten Kosten für die Rücksendung des Datenträgers auf Wunsch des Auftraggebers und Zusatzkosten im Falle einer Zahlungsverzögerung.
Die geretteten Daten werden erst nach Begleichung der Rechnung ausgeliefert.

Art 7 Einverständnis mit AGB
Mit Auftragserteilung zur Datenrettung an Deadhardrive® erklärt sich der Auftraggeber automatisch einverstanden mit allen in den AGB genannten Artikeln (Art 1 – 8).

Art 8 Salvatorische Klausel
Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vertrages unwirksam oder undurchführbar sein oder nach Vertragsschluss unwirksam oder undurchführbar werden, bleibt davon die Wirksamkeit des Vertrages im übrigen unberührt. An die Stelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung soll diejenige wirksame und durchführbare Regelung treten, deren Wirkungen der wirtschaftlichen Zielsetzung am nächsten kommen, die die Vertragsparteien mit der unwirksamen bzw. undurchführbaren Bestimmung verfolgt haben. Die vorstehenden Bestimmungen gelten entsprechend für den Fall, dass sich der Vertrag als lückenhaft erweist.